[20.06.: sorry, por mucho trabajo no pude poner mas detalles aquí, y esta semana estoy en la selva por trabajar, pero despues hay más detalles de la viaje de los tres chicos locos]
Von Cajamarca sind wir dann nach Celendin gefahren. Das ist ein Ort, in dem laut Reiseführer "der Hund begraben liegt". Dem stimmen wir zu. Ich weiß nicht, wie viele Einwohner es dort hat, ich schätze mal so um die 10.000. In Deutschland mag so etwas schon wie ein Städchen wirken, in den Anden jedoch ist es ein Kaff.
Ab Cajamarca war es dann auch vorbei mit geteerten Straßen. Wir fuhren auf einer schmalen Buckelpiste, dessen Zustand jedoch OK war. Zum Glück war die Regenzeit ja schon vorbei, außerdem fuhr der Fahrer nie schneller als es gut wäre. So sollte es immer sein, doch leider sind Busunfälle immer noch ein regelmäßiges Ereigniss hier. Zurück zum Thema.
Das "Hostal" in dem wir unterkamen, ist eigentlich kein echtes Hostal, vielmehr war es ein Zimmer für Reisende im Haus eines peruanisch-niederländischen Paares. Es wirkte ein wenig.... unaufgeräumt?..asi?... auf den ersten Blick, aber eben nur auf den ersten Blick. Ich fands gemütlich.
Auf diesem Foto sieht man den typischen Baustil dieser Andenregion (und im Prinzip auch der restlichen Anden). Dicke Wände aus Lehm sorgen für den Ausgleich Mittagssonne vs. Nachtkälte, gegeben das die Sonne sich zeigt ;) :

Unsere Betten:
Die extrem einbruchssichere Tür zur Straße:

In Celendin gibt es nicht allzu viel zu sehen, die wesentliche Attraktion ist der Besuch im Termalbad von Llanguat. Wer per pedes dorhin wandert, sollte jedoch sehr gut zu Fuß sein. Wir haben zum Glück noch nen Kleinbus erwischt. Auf dieser Straße fährt so alle 1 bis 2 Stunden mal ne Karre.
Die Landschaft ist sehenswert:


Unten im Tal konnten wir dann im warmen Wasser chillen. Wir Idioten hatten natürlich die Sonnencreme vergessen, was man bei Sonnenschein in den Anden niemals machen sollte. Mein Sonnenbrand auf den Schultern hielt sich zum Glück in Grenzen:

Dieser kleine Freund wich uns nicht von der Seite. Meine Banane mochte er aber nicht ......

Ein kleines Highlight des Urlaubs war das Arbeiten in einer Kneipe in Celendin. Der Mann in unserer Unterkunft ist nämlich auch Besitzer der Kneipe, jedoch fehlten ihm für Sammstag Nacht noch helfende Hände, weil zwei Leute wohl wegen Krankheit ausgefallen waren. Und so schenkten wir dort aus, wobei ich notgedrungen für meine beiden Freunde übersetzen musste, da sie nicht verstanden, was die Leute wollten. Natürlich konnten wir hinter dem Tresen trinken, was wir wollten...... *g*
War ne coole Aktion!
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